Der Hölle entflohen - in der Hölle geblieben - Stalingrad November/Dezember 1942


August Ruhland hatte seinem Nierenleiden das Überleben von Stalingrad zu verdanken. Er konnte der Hölle entkommen. Andere Struther schafften es nicht.

 

Bei dem Wehrpass handelt es sich um eine Zweitschrift, da das Original vermutlich in Stalingrad verlorenging

Das AR 389, dem August Ruhland im November 1942 angehörte, wurde in Stalingrad vernichtet.

Haus des Landwirts August Ruhland Mitte der 50er Jahre in Struth. Vor dem Haus seine beiden Kinder Bertram und Rosina.

In dieser Woche brachte mir Joachim Mainzer Unterlagen seines in Stalingrad am 12. Dezember 1942 als vermisst gemeldeten Anverwandten Ewald Mainzer, an dessen Tod ich heute erinnern möchte.

Ewald Mainzer wurde 6. Februar 1915 in Struth geboren. Nach seinem Volksschulabschluss erlernte er den Beruf eines Zimmermanns. Die noch von ihm erhaltenen Zeugnisse zeigen, dass er ein guter Schüler war und auch als Zimmermann einen guten bis sehr guten Abschluss machte.

 

Ewald Mainzer - rechts im Bild

Am 13. August heiratete er Maria Diete aus Diedorf. Im Oktober 1942 war er das letzte mal auf Heimaturlaub. Am 12. Dezember verliert sich seine Spur in Stalingrad.


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