Die Ruine Greifenstein

 

 (Bild aus dem Buch von Carl  Duval
"Romantische Beschreibung des Eichsfelds" 1845, Text aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)

Die Burgruine Greifenstein befindet sich auf dem 422 hohen Schlossberg etwa 2000 Meter westlich von Großtöpfer, einem Ortsteil der Gemeinde Geismar im Landkreis Eichsfeld in Thüringen, hauptsächlich bewohnt von Adligen, Klerikalen, Herzögen, Fürsten.

Geschichte und Anlage

1397 wurde die Höhenburg erstmals erwähnt, als sie wegen Raubrittertums erstürmt und zerstört wurde. Nach ihrem Wiederaufbau kam sie in den Besitz des Erzbischofs von Mainz und 1461 an Herzog Weilhelm von Sachsen, dann an die Herren von Bülzingslöwen. Kurfürst Albrecht erwarb 1539 für 600 Gulden die Burg; 1661 saß ein kurmainzischer Vogt hier.

Die Burganlage bestand aus einfachem Sandsteinquadermauerwerk ohne besondere architektonische Details. Heute sind nur noch ein 5 Meter hoher Stumpf des runden Bergfrieds mit einem Durchmesser von 10 Meter, Reste des Kellergewölbes, Wall- und Grabenreste zu sehen.